Ich bin ein geistig-geistlicher Brandstifter

Jesus sagt: „Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen! (Lk 12, 49). Man hüte sich, diesen Satz aus seinem Zusammenhang zu reißen, denn er nimmt Bezug auf den brennenden Dornbusch bei Mose, aus dem der Herr zu Mose sprach, um ihm seine Gesetze zu offenbaren. Das Feuer zerstörte nicht sondern inspirierte, begeisterte im wahrsten Sinne des Wortes für Gott. Später geleitete der Herr die Israeliten in der Feuersäule in die Freiheit. An Schawuot schließlich schickte der auferstandene Jesus den Heiligen Geist in Form von Feuerzungen in seine Jünger, um ihnen den Sendungsauftrag zu erteilen.

In diesem Sinne sollen wir geistig-geistliche Brandstifter sein, die Menschen zum Nachdenken bringen, zur Gottes- und Selbstreflexion bringen, zur Empfängnis des Heiligen Geistes. Ist man ein wenig geübt darin, braucht man weder von Regierungen noch geistlichen Institutionen betreutes Denken, denn jeder einzelne Christ wurde getauft zum Priester, König und Propheten.

Was aber das konsequente Zuendedenken dieser Wahrheit für institutionalisierten Glauben im Letzten bedeutet, wage ich nicht mehr auszuschreiben.

So finde ich auch immer wieder Angriffspunkte im Islam, die für mich so offensichtlich sind, dass ich nicht verstehe, warum nicht alle Menschen erkennen, was es mit dieser Lehre auf sich hat, Christen sich gar mit dieser Lehre identifizieren.

Ein Beispiel:

Es gibt einen von unzähligen Hadithen im Islam, der sogar einen besonders hohen Stellenwert hat „Allah hat keine Krankheit herabkommen lassen, ohne daß er für sie zugleich ein Heilmittel herabkommen ließ.“
[Sahih al-Buchari, Kapitel 69/Hadith Nr. 5678]

Als Christin weiß ich aber: Gott lässt weder Krankheiten herabkommen, noch macht er Menschen krank. Krankheiten sind keine Züchtigungsmittel Gottes sondern eine Folge der Erbsünde des Menschen, der seine gottgegebene Regentschaft über die Erde freimütig in einem Akt des Ungehorsams gegen Gott an Satan übergeben hat. Der freie Wille, den Gott dem Menschen gab, verbot und verbietet ihm bis heute, diese Fehlentscheidung des Menschen aufzuheben. Das geht nur mit Umkehr und Glaube. Christus hat uns aufgetragen: „Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus!“ (Mt 10,8) nicht: „Schneidet Köpfe ab, macht Terroranschläge, erstecht Menschen!“

Gott hat seinen Sohn gesandt, um diesen Teufelskreis von Sünde, Schuld, Krankheit und Tod ein für allemal zu durchbrechen. Seit Jesu Herabkunft hat Gott immer nur geheilt, niemals aber einem Menschen eine Krankheit angehängt. Wenn aber Allah den Menschen Krankheiten anhängt (s. Hadith), kann Allah unmöglich Gott sein, denn Allah lässt ja nach islamischer Auffassung Krankheiten herabkommen, auch, wenn er ein Heilmittel hat. Krankheiten kommen nach biblischer Lehre aber von Satan, um die Menschen zu quälen, also ist Allah = Satan …  mal nachdenken!

Angesichts von Messer-, Brand-und Köpfungsorgien überall auf der Welt von Jüngern des sogenannten Propheten, die den Begriff des Märtyrers pervertieren, wage ich mir nicht auszudenken, wann die Meinungsfreiheit in Ausübung unseres christlichen geistlichen Brandstiftungsauftrages in Deutschland justiziabel oder gar tödlich wird. Es muss schon ein sehr schwacher Prophet sein, der die Verteidigung durch mordlüsterne Anhänger und vielleicht einmal durch Gerichte nötig hat! Noch deutlicher kann sich der Antichrist kaum mehr offenbaren.

Seid geistig-geistliche Brandstifter! Bekehrt Moslems zu Christus! Rettet ihre verirrten Seelen!

 

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2 Antworten zu Ich bin ein geistig-geistlicher Brandstifter

  1. brigwords schreibt:

    Liebe Henny, dein Beitrag wirft in mir gerade viele Gedanken auf. Mit dem freien Willen und dem Bösen ist es ja so eine Sache. Da kann man lange darüber philosophieren.
    Der freie Wille fängt damit an, dass wir ganz unfreiwillig auf die Erde gekommen sind. Niemand hat uns gefragt, wo und wann wir leben und ob wir überhaupt auf diese Erde wollen.
    Und das Böse war ja von Anfang an mitten drin in der Schöpfung, die Gott als gut bezeichnete.
    Gutes und Böses gibt es überall auf der Welt und in allen Kulturen. Ist es nicht so, dass es Beides braucht, damit wir überhaupt Erkenntnis haben und uns entwickeln können?
    Und wie ist es denn mit dem Willen Gottes?
    Was wollte er, als er uns das Leben schenkte?
    Wenn es Liebe war die uns das Leben schenkte, wie gross ist diese Liebe denn? Vermag sie es, uns nach dieser Erdenerfahrung, wieder nach Hause zu holen?

    Liebe Henny, wir müssen Gottes Mitleid und Liebe als etwas unendlich viel Stärkeres empfinden, als das, was uns gerade angreift. Dann werden wir sehen, wozu Gnade fähig ist.
    Ja, im Verzeihen des Unverzeihlichen kommen wir der göttlichen Liebe am nächsten. Dahin müssen wir kommen. Dann werden sich Dimensionen vor uns auftun, die wir nie für möglich gehalten haben
    beAhava
    Brig

    • Henny Jahn schreibt:

      Liebe Brig, ja, man kann über viele dieser Fragen philosophieren, und ich vermute, da kommen 10 Menschen auf 20 Meinungen. Ich bin nicht sicher, ob wir uns nicht tatsächlich aussuchen, wann und in welchen Körper wir inkarnieren, in Absprache mit Gott, um unsere Seelen weiterzuentwickeln. Anders wären in der Tat viele Dinge nicht plausibel. Das Böse kam nach meiner Kenntnis mit dem gefallenen Engel Luzifer in die Welt, der sich über Gott erheben wollte und später die Menschen verführt hat. Ich bin nicht einmal sicher, ob das nur Mythologeme sind, ober ob es sich tatsächlich so zugetragen hat. Jahrzehnte war ich ganz sicher, dass dies alles Unfug ist udn habe diejenigen belächelt, die das für bare Münze nahmen. Ich sah es als Erklärungsversuch für Unerklärliches, aber inzwischen zweifle ich an diesem rationalistischen Ansatz. Die Gande und Liebe Gottes sind sicher soviel größer als Alles, wozu wir fähig sind, und gäben wir uns alle Mühe, so müssten wir doch scheitern an diesem Anspruch. Verdient haben wir Gnade und Verzeihung sicher nicht, aber wer wäre Gott, wenn er das nicht lösen könnte?
      beAhava, Henny

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