Ein Jahr großer Segnungen

Wer hätte als Außenstehender noch vor einem Jahr gedacht, dass sich die Beziehungen zwischen der arabischen Welt und Israel immer weiter normalisieren? Und wie kann ich angesichts der Coronapandemie von Segen sprechen? Der jüdische Staat war den meisten arabischen Staaten seit seiner Gründung ein Dorn im Auge, den es um jeden Preis auszumerzen galt. Der Pragmatismus der geopolitischen Situation im Nahen Osten macht es erforderlich, völlig neue Allianzen zu schließen, die noch vor Kurzem undenkbar waren. Wirtschaftliche Zwänge tun ihr Übriges. Natürlich ist den arabischen Staaten nicht entgangen, dass die sogenannten Palästinenser seit der Staatsgründung Israels jedes Friedensangebot abgelehnt haben, seien es auch noch so weitreichende Zugeständnisse Israels. Die lange gehegte Devise Israels „Land für Frieden“ ist beweisbar gründlich schiefgelaufen.

Und urplötzlich normalisieren sich vorsichtig aber doch deutlich sichtbar die Beziehungen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) und Bahrain; neuerdings nähert sich gar der Sudan an, und selbst der Präsident des Libanon, Michel Aun, äußerte sich vorsichtig aber eindeutig richtungsweisend, sein Land habe „Probleme mit Israel, und die müssen erst gelöst werden“. In diplomatischer Lesart ist das ein Quantensprung.

So schmiedet der gemeinsame Feind Iran plötzlich ungewollte Allianzen, ebenso die Bedrückung der Volkswirtschaften durch die noch unabsehbaren Folgen der Coronakrise.

„Wenn der Teufel dich mit Zitronen bewirft, macht Gott Limonade daraus.“ Dieser Satz – ich weiß nicht mehr genau, wo ich ihn gelesen habe – birgt eine tiefe Wahrheit, die jedem gottgläubigen Menschen ein klares Signal auch für sein eigenes Leben gibt. Ich persönlich habe es bislang immer so erlebt. Jede Krise stählt, macht selbstbewusster, bringt am Ende etwas Besseres hervor, als man es sich je hätte vorstellen können.

Natürlich hat an diesen neuen Länderbeziehungen u. a. Donald Trump mit seinem Schwiegersohn Jared Kushner großen Anteil, während deutsche Politiker sich verwundert die Augen reiben und erkennen müssen, dass sich die Welt tatsächlich ohne ihre ständigen Einmischungen in vielerlei Hinsicht viel runder dreht. Der Lieblingsdauerfeind deutscher Politik und Medien mag viele Fehler haben, aber was er im Nahen Osten bislang geleistet hat, macht ihn für mich zum klaren Favoriten für den nächsten Friedensnobelpreis.

Ich warte mit Spannung und einer großen Portion Optimismus darauf, wie alles weitergeht, sowohl mit den neuen Bündnissen im Nahen Osten als auch mit Corona.

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2 Antworten zu Ein Jahr großer Segnungen

  1. horstklutzny schreibt:

    Henny, was Du schreibst sehe und empfinde ich genauso und ich könnte es nicht besser formulieren. Wenn ich meine Erfahrungen mit Gott beschreiben soll dann so: Wann immer ich mich in Bedrängnisse gebracht habe, so hat er mich wieder raus gebracht. Immer fanden sich helfende Menschen an meiner Seite, meist Fremde, egal an welchen Ort ich mich gerade aufhielt. Und jedes mal habe ich etwas dazugelernt und meine Beziehung zu Gott wurde immer vertrauter.
    Ich wünsche D. Trump das er die Wahl gewinnt, denn das Wunder im Nahen Osten hat gerade erst begonnen. Gott hat es ihm aufs Herz gelegt weiter dafür zu arbeiten – für mehr Frieden für Israel und die arabische Welt. B. Nethanjahu hat einen Helfer an die Seite bekommen. Es ist interessant die Prophetien im AT und NT in diesem Zusammenhang zu lesen. Wer Ohren hat zu hören der höre und wer Augen zu sehen der sehe.

    • Henny Jahn schreibt:

      Ja Horst, wenn man diese Zusammenhänge erst einmal wirklich mit dem Herzen begriffen hat, ist man unanfechtbar, denn Gott kämpft immer auf unserer Seite. Es ist nicht Vielen vergönnt, die göttliche Hand in dem Handeln Trumps und in den jüngsten Ereignissen rund um Israel wahrzunehmen. Wie sehr wünschte ich mir, die Erweckungen gingen noch schneller voran! Die Propehtien erfüllen sich vor unseren Augen.

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