Ich hatte einen Traum…

Das Szenario: Der dunkle, vollbesetzte Kölner Dom bei der Feier der Osternacht, der Mutter aller Messen. Ich stand auf einer Empore im Querhaus und verfolgte den großen Einzug der Osterkerze als Symbol für den auferstandenen Messias in den Händen des Priesters. Dunkelheit, doch das Licht der Osterkerze erleuchtete die ganze Kirche: „Lumen Christi“ – Christus, das Licht. Endlich war der Priester in seinem feierlichen Gewand samt seinem großen Gefolge im Chorraum angekommen, alle warteten auf den erhabenen Gesang des Exultet: Frohlocket, ihr Chöre der Engel….

Die Wasserspeier, die steinernen Dämonen auf den mächtigen Strebepfeilern der Kirche drangen als fahler Schatten durch die großen Fenster und malten ihre Silhouetten ins Gewölbe und auf die Menschen, aber da! Sie wurden lebendig, schlugen mit ihren Zungen und wurden immer größer, drangen auch körperhaft in die Kirche ein, die Menschen standen regungslos. Der Priester blies plötzlich mit einem bösartigen Grinsen die Flamme der Osterkerze aus und stimmte in reinstem Arabisch das AllhuAkbar an. Außer mich störte es offenbar niemanden. Ich floh aus der Kirche…. und erwachte endlich aus diesem Alptraum….

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