Der Nahostkonflikt, äußere Manifestation eines geistlichen Kampfes

Wir leben derzeit wohl in der spannendsten Zeit aller Zeitalter, von denen die Propheten vor tausenden Jahren schon geschrieben haben. Der Katalysationspunkt des geistlichen Kampfes in die materielle Welt ist Zion. Raketen und Terror, absurde UN-Resolutionen, Boykottbewegungen gegen Israel, kurz: Jede Form des Antisemitismus und des Antiisraelismus ist in Wahrheit die Sichtbarwerdung eines geistlichen Krieges des Bösen gegen das Gute, der seit dem Sündenfall des Menschen bis zum Ende aller Tage tobt. Viel realer als Raketen und Armeen, weil er in jedem einzelnen Menschen, in jedem Atom dieser Welt präsent ist. Aber dieser Kampf kulminiert immer weiter. Niemand wird diesen Konflikt bis zur Wiederkunft des Messias lösen. Woher kann ich das so genau wissen?

Wer die Bibel kennt, kennt die Bücher der Propheten. Es ist keine naive Deutung mit Datum und Uhrzeit und dem genauen Wissen um die tatsächlichen Ereignisse. Eines haben die Propheten vor Jahrtausenden bereits vorausgesagt, und diese Prophezeiung hat sich vor unseren Augen schon in großen Teilen erfüllt: Die Rückkehr des Volkes Israel nach Zion (Bibelzitate s. unten). Die Bibel legt sich immer nur mit der Bibel aus, kein Spielraum für Spekulationen.

Die Gründung Israels vor 73 Jahren als Staatsgebilde und ausdrückliche Heimstätte für das jüdische Volk ist einzigartig, ebenso wie das Fortbestehen des jüdischen Volkes über Jahrtausende, lange zerstreut über die ganze Welt; auch die Wiederauferstehung einer toten Sprache zu einer quicklebendigen ist einzigartig. Das alles hat es nie zuvor gegeben. Besatzer wie Griechen, Römer, Osmanen, Völkerbund, Briten, sie alle kamen und gingen. Hochkulturen, Völker und Imperien wie Griechen, Römer, Osmanen, Kelten, Germanen sind nicht mehr. Imperien kamen und gingen, Völker gingen ineinander auf, ohne Identität, aber das jüdische Volk gibt es noch immer. Das muss selbst Atheisten und Humanisten zu denken geben. Das geistliche Gesetz dahinter aber bleibt ihnen verschlossen. Es erschließt sich nur demjenigen, der sich auf Gottes Botschaft einlässt.

Ich sage es noch einmal: Wir leben in den spannendsten aller Zeiten, denn vor unseren Augen erfüllen sich die Prophetien. Keiner Generation vor uns stand dies so offenkundig vor Augen. Warum ist das Interesse der Welt an Israel so groß? In diesem winzigen Landstrich am Mittelmeer gibt es mehr Reporter als in ganz Afrika zusammen, jeder Handgriff der Regierung, jeder Streich der Armee ist global eine Meldung wert. Alles, was Israel tut, wird genau beobachtet und kommentiert. Anderswo sind viel mehr Tote bei kriegerischen Auseinandersetzungen kaum eine Meldung wert, bei Israel aber gibt es Sondersendungen. Jeder hat zum sogenannten Nahostkonflikt eine Meinung, wobei diese bei den meisten Menschen nicht auf echter Sachkenntnis beruht. Fakten werden vertauscht und auf den Kopf gestellt, der große Verwirrer findet in den Unwissenden willfährige Opfer. Israel steht im Fokus, in jeder Hinsicht. Warum ist das so?

Lest auch die Offenbarung des Johannes, und biegt sie euch nicht nach Gutdünken und Tradition zurecht. Es ist in Wahrheit der Kampf Satans und seiner Armee gegen Gott und die Menschen. Die Frau mit den zwölf Sternen auf ihrem Haupt, umkleidet von der Sonne, den Mond zu ihren Füßen aus der Offenbarung, von der schon Josef, der von seinen Brüdern Verstoßene, träumte (1. Mose 37,9), die gebären sollte und einen Sohn gebar, ist Israel!

Israel, die Braut Gottes, hat den Messias hervorgebracht, und deswegen versucht Satan, Israel bis auf den heutigen Tag zu verschlingen. Offb 12, 17: „Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, Krieg zu führen mit den Übrigen ihrer Nachkommenschaft, welche die Gebote Gottes halten und das Zeugnis Jesu haben.“  Das Ende ist bekannt. Ein großer Krieg wird noch kommen, an dem Israel sich für dreieinhalb Jahre in die Wüste wird flüchten müssen, bevor der Messias zurückkommt. So bald wird das wohl noch nicht sein.

Die Kreuzigung des Messias war für Satan ein Desaster, der entscheidende Todesstoß und der Sieg des Guten über das Böse. Schon damals hat er mit allen Mitteln versucht, Jesus von seiner Mission abzubringen. Als er den Tod durch das Kreuz nicht verhindern konnte, hat er den Juden die Schuld in die Schuhe geschoben, so dass sich später permanente christliche Bruderkriege gegen die Juden entfachten, die in Pogromen und letztendlich im Holocaust gipfelten. Dieser große Verwirrer stellt die Dinge von den Füßen auf den Kopf. Auch das beobachten wir heute in unserer Gesellschaft in vielen Dingen, die Lüge wird zur Wahrheit verdreht und die Wahrheit zur Lüge. Ausgerechnet die Christen hat er sich genommen, um gegen die Juden immer wieder Pogrome anzuzetteln, er verdrehte in den Herzen die biblische Auslegung zu Ungunsten der Juden und er berief einen falschen Propheten, dessen Anhänger heute Teile der Welt mit dem vermeintlichen Wort Gottes, dem verdrehten Wort, ins Chaos stürzen. Gott aber hat aus dem Tod das Leben erweckt, auf Satans Staub Neues erschaffen, aus dem Holocaust und seinen politischen Folgen einen Staat entstehen lassen, um sein Volk zurückzuholen, das er so lange wegen dessen Ungehorsam zerstreut hatte. Welcher Mensch kann gegen Gott und seine Pläne opponieren?

Wer bei den Propheten weiterliest, der kann wissen, was kommt. Darum sage ich all meinen Brüdern und Schwestern in Christus:

Wenn ihr euch nicht bedingungslos auf die Seite Israels stellt, wird es mit euch ein böses Ende nehmen! Sagt später nicht, ihr hättet es nicht gewusst, denn ihr hättet es wissen können! Lest endlich eure Bibel, legt die Bibel mit der Bibel aus und lasst sie euch nicht von falschen Vorstellungen verdrehen!

Die Bibelstellen zu meinem Thema:

Hesekiel 28, 25 f So spricht der Herr, HERR: Wenn ich das Haus Israel aus den Völkern sammle, unter die sie zerstreut worden sind, und ich mich an ihnen vor den Augen der Nationen als heilig erweise, dann werden sie in ihrem Land wohnen, das ich meinem Knecht Jakob gegeben habe. Und sie werden in Sicherheit darin wohnen und Häuser bauen und Weinberge pflanzen; und sie werden in Sicherheit wohnen, wenn ich Strafgerichte geübt habe an allen, die sie verachteten aus ihrer Umgebung. Und sie werden erkennen, dass ich der HERR bin, ihr Gott.

Jermijahu/Jeremia 32, 37 f: Siehe, ich werde sie aus all den Ländern sammeln, wohin ich sie vertrieben habe in meinem Zorn und in meinem Grimm und in großer Entrüstung. Und ich werde sie an diesen Ort zurückbringen und sie in Sicherheit wohnen lassen. Und sie werden mein Volk und ich werde ihr Gott sein.

Jermijahu/Jeremia 46, 28: Du, mein Knecht Jakob, fürchte dich nicht!, spricht der HERR. Denn ich bin mit dir. Denn allen Nationen, zu denen ich dich vertrieben habe, werde ich ein Ende machen, aber dir werde ich nicht ein Ende machen, sondern dich mit Maßen züchtigen und dich keineswegs ungestraft lassen.

Sacharja 12: Ausspruch, Wort des HERRN über Israel. Es spricht der HERR, der den Himmel ausspannt und die Grundmauern der Erde legt und den Geist des Menschen in seinem Inneren bildet: Siehe, ich mache Jerusalem zu einer Taumelschale für alle Völker ringsum. Und auch über Juda: Es wird in Bedrängnis geraten zusammen mit Jerusalem. Und es wird geschehen an jenem Tag, da mache ich Jerusalem zu einem Stemmstein für alle Völker; alle, die ihn hochstemmen wollen, werden sich wund reißen. Und alle Nationen der Erde werden sich gegen es versammeln.  An jenem Tag, spricht der HERR, schlage ich alle Pferde mit Scheuwerden und ihre Reiter mit Wahnsinn. Über das Haus Juda aber halte ich meine Augen offen, während ich alle Pferde der Völker mit Blindheit schlage.  Und die Fürsten von Juda werden in ihrem Herzen sagen: Die Bewohner von Jerusalem ⟨sollen⟩ Stärke ⟨nur⟩ in dem HERRN der Heerscharen, ihrem Gott, haben. An jenem Tag mache ich die Fürsten von Juda einem Feuerbecken unter Holzstücken und einer Feuerfackel unter Garben gleich; und sie werden zur Rechten und zur Linken alle Völker ringsum verzehren. Und immer noch wird Jerusalem an seiner Stätte bleiben in Jerusalem.  Der HERR aber wird die Zelte Judas zuerst retten, damit der Stolz des Hauses David und der Stolz der Bewohner von Jerusalem gegenüber Juda nicht zu groß wird. An jenem Tag wird der HERR die Bewohner von Jerusalem beschirmen; und der Stürzende unter ihnen wird an jenem Tag wie David sein und das Haus David wie Gott, wie der Engel des HERRN vor ihnen her. Und es wird geschehen an jenem Tag, da trachte ich danach, alle Nationen zu vernichten, die gegen Jerusalem herankommen.

und noch viele weitere

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