Nur in Israel steigt die Zahl der Christen im Nahen Osten

Entgegen den gerade in der Weihnachtszeit häufig zu lesenden Aufmachern von Medien und Kirchen steigt die Zahl der Christen in Israel kontinuierlich. Niemand muss sich sorgen, dass Israel christenrein wird, auch wenn sich die europäischen Christen entblöden, das sogenannte Friedenslicht aus dem judenreinen Bethlehem (eigentlich BetLechem – Brothaus) weiterzugeben und der Welt damit zu verkünden, wie dolle fiedlich es doch ist, Israelis den Besuch dieser alten Davidstadt zu verunmöglichen.

Jesus könnte heute dort jedenfalls nicht geboren werden, denn seine Eltern würden sehr wahrscheinlich schon vor ihrer Ankunft in BetLechem von den moslemischen Arabern abgemurkst.

Dass die Anzahl der Christen steigt, zeigen die Auswertungen der entsprechenden Statistiken aus 2017, die man allerdings zu lesen wissen muss. Nimmt man nur die Quote an der Gesamtbevölkerung Israels, so wie es die Verächtlichmacher gern tun, sinkt ihr prozentualer Anteil an der Gesamtbevölkerung kontinuierlich, aber nicht, weil sie reihenweise den Exodus antreten sondern weil sie einfach weniger Kinder bekommen als Juden und vor allem Moslems.

Seit 1948, also bei Zählung kurz nach der Staatsgründung Israels, betrug die Anzahl der Christen etwa 34.000 und stieg kontinuierlich bis heute an.

Anzahl der Christen 2007: 151.600, entspricht einer Quote von 2,09 % (ohne arabisch besetztes Judäa, Samaria , gemeinhin Westbank oder Westjordanland genannt, und Gaza). Zwischen 1995 und 2003 wuchs die Zahl der arabischen Christen im israelischen Kernland um 14,3 %.
2017 gab es folgerichtig einen Höchststand von 170.000, das ergibt eine Quote an der Gesamtbevölkerung Israels von 2 %. Vom Sinken dieser  Quote leiten nun unsere antizionistischen „Experten“ einen christlichen Exodus ab.

Wahr ist, dass 80% der Christen arabisch sprechen, und diejenigen, die in den islamisch geprägten Gegenden wie Judäa, Samaria und Gaza wohnen, durch die muslimische Mehrheit unterdrückt werden, nicht dieselben Rechte wie die islamische Mehrheitsbevölkerung haben und zu Recht fürchten, dass sie im Falle einer palästinensischen Staatsgründung ihre Religion nicht mehr oder nur noch sehr eingeschränkt ausüben dürfen, ihnen außerdem der Zugang zu ihren heiligen Stätten verwehrt wird, die mehrheitlich genau in diesen Gebieten liegen, nämlich das Hauptheiligtum der Grabeskirche (Altstadt Jerusalem), Bethlehem.
Insgesamt schrumpfte der Anteil der christlichen Bewohner von Judäa und Samaria zwischen 1997 und 2002 um 29%, im Gazastreifen um 20%. Wie gezeigt, gilt das Gegenteil für das israelische Kernland.

Bei all diesen Zuständen unterstützen unsere christlich geprägten Europäer dennoch die Gründung eines selbstverständlich judenreinen, später wohl auch christenreinen Staates Palästina. Jeder Christ weltweit muss beten, dass dieses Gebilde niemals Realität wird, auch wenn der Chefkatholik im Vatikan einen solchen Staat tatsächlich vor Jahren bereits anerkannt hat – warum auch immer…

Aber es geht noch weiter. Bei den Christen liegt die Abiturientenquote bei 63 %, das ist die höchste Quote am Anteil der isrealischen Gesamtbevölkerung, danach folgen die Juden mit 56%, dann die Drusen mit 50% und zu guter Letzt – ich hatte es Angesichts der Zustände in islamischen Ländern und deren landläufiger Einstellung zur wissenschaftlichen Bildung kaum anders erwartet – die Moslems mit 31%.

Ebenso haben die Christen unter den Arabern einen überdurchschnittlich hohen Anteil am israelischen Arbeitsmarkt, ebenso ist der arbeitende Frauenanteil wesentlich höher als bei den Moslems.

Nachzulesen sind diese Dinge in einem offiziellen Schriftstück des wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages, das man aber wie eine Stecknadel im Heuhaufen suchen muss, da es dem allgemein üblichen Gedröhne von der Unterdrückung der Christen und deren Benachteiligung durch den jüdischen Staat diametral widerspricht >>>

 

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