Arye Sharuz Shalicar: „Ein nasser Hund ist besser als ein trockener Jude“

Heute möchte ich euch ein Buch anempfehlen, das mich persönlich sehr berührt hat. Es ist die Autobiographie eines noch jungen jüdischen Mannes, der die Abgründe von islamischen Parallelgesellschaften in Deutschland durchlebt und durchlitten hat, gerade in Zeiten von muslimischer Masseneinwanderung eine Nabelschau der ganz besonderen Art.

Aryes Familie ist aus dem Iran nach Deutschland eingewandert, er selbst in ist Göttingen geboren und im Berliner Wedding aufgewachsen. Der schwierige Balanceakt zwischen Selbstverleugnung, Assimilation, der Sehnsucht nach echter Freundschaft und einfacher Anerkennung und schlichter Menschlichkeit, Hoffnung und Enttäuschung haben die Jugendjahre von Arye Sharuz Shalicar geprägt. Er berichtet auch von den Demütigungen und Quälereien, denen  seine Verwandten und andere Juden im Iran ausgesetzt waren und bis auf den heutigen Tag sind, schockierend für uns, für die die Menschenrechte etwas Selbstverständliches sind.  Und von der schillernden israelischen Gesellschaft.

Er schreibt: »Für die Deutschen war ich ein Kanake, für die Moslems ein Jude, für die Juden ein krimineller Jugendlicher aus dem Wedding.« Im Gefängnis hat er auch gesessen. Er hatte sich fast selbst verloren und aufgegeben, doch Israel wurde das Land seiner Hoffnung.

Heute ist Arye u.a. der Pressesprecher der israelischen Streitkräfte, doch der Weg dahin war steinig, bis er den Entschluss fasste, in die Heimat seiner Vorfahren zurückzukehren.

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Aus Anlass des bald anstehenden jüdischen Neujahrsfestes Rosh HaShana ראש השנה , in diesem Jahr am 14. September zu 5776, gebe ich euch noch einen musikalischen Gruß, diesmal nicht von mir vertont. Es ist einer jener Selichot סליחות , jener Bußgesänge, die in der jüdischen Liturgie vor den hohen Feiertagen praktiziert werden. Hier eine moderne Vertonung von Erez Yehiel in einem wunderbaren Hebräisch:

ארז יחיאל „אדון הסליחות“ מתוך האלבום „סליחות“

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