VIDEO, Golan: Tel Dan, historische Stätte und Jordanquelle

Tel Dan ist eine uralte Stadt, etwa 2700 v. Chr. von den Kanaanitern gegründet und wurde zur alttestamentlichen Zeit der Richter (die Daniter waren einer der 12 Stämme Israels, der Richterstamm) nach der Eroberung vom israelitischen König Jerobeam mit einem Heiligtum versehen, das für das Nordreich Israel eine Art Ersatztempel zu Jerusalem darstellte.
Einige Wissenschaftler sehen hierin gar deutliche Parallelen zu den Beschreibungen des Salomonischen Tempels. Der Fluss Dan gehört zu den drei wichtigsten Quellflüssen des Jordan neben dem Senir und dem Banias. Der Dan ist der größte der drei Hauptzuflüsse. Er entspringt am nordwestlichen Sockel des Golan in einer ganzen Anzahl kleinerer Karstquellen, im Vorgebirge des Hermon, einige Kilometer westlich des Banias. Heute ist der gesamte Quellbereich Naturschutzgebiet. Der Tel (Ruinenhügel) ist nach wie vor eine aktive archäologische Ausgrabungsstätte und daher noch nicht in allen Bereichen öffentlich zugänglich.

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