Jerusalem, gar wunderliche Dinge

Die Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt und die geplante Verlegung der US-Botschaft dorthin durch US-Präsident Donald Trump hat vor allem im europäischen und im islamischen Raum für Empörung, Ärgernis, Unverständnis und Entsetzen gesorgt. Mehrere Staaten haben allerdings bereits angekündigt, dass sie mit der Anerkennung nachziehen werden.Was den Europäern inzwischen abhanden gekommen zu sein scheint, ist der gesunde Menschenverstand. Bei arabischen und anderen islamischen Staaten ist man hinlänglich gewohnt, dass sie reflexartig hyperventilieren, wenn Israel einen vermeintlichen Vorteil gewinnt.

Hier also ein paar Fragen, die sich jeder selbst beantworten möge.

Israel ist der einzige Garant für Religionsfreiheit im Nahen Osten. Jeder Moslem und jeder Christ darf an der jüdischen Klagemauer beten, jeder Jude und jeder Moslem darf in einer christlichen Kirche beten, KEIN Jude und KEIN Christ darf auf dem islamisierten Tempelberg beten. Warum wird dieser religiöse Rassismus vom Westen (sogar mit Unterstützung der christlichen Großkirchen) gefördert und nicht etwa gebrandmarkt? Wozu und wem dient diese Selbstverleugnung?

Kann es sein, dass es doch nur wieder der alte christlich-abendländische Antisemitismus ist, der hier ein neues Ventil gefunden hat um sich Bahn zu brechen? Die Moslems – vor allem die sogenannten Palästinenser –  missbraucht als Objekte für die Projektion eigener antisemitischer Komplexe?

Warum wird in KEINEM Medium erwähnt, dass im sogenannten Ostteil Jerusalems, den die Araber für sich beanspruchen, die jüdische Klagemauer steht, die anzunehmender Weise bei Anerkennung Ostjerusalems als Hauptstadt eines Staates Palästina augenblicklich für Juden (und Christen) unzugänglich wäre?

Warum wird nirgendwo erwähnt, dass die alte jüdische Stadt Jerusalem in der Bibel mehr als 600 Mal Erwähnung findet und zentraler Schauplatz des Glaubenszeugnisses von Juden und Christen ist, im Koran aber kein einziges Mal?

Was verlieren die Moslems mit der Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt, das sie nicht schon jetzt besäßen?

Wie kann ein Staat wie Deutschland, der erst vor wenigen Jahrzehnten die Wiedervereinigung seiner schmerzlich geteilten Hauptstadt glücklich gefeiert hat, von Israel erwarten, ihre eigene Hauptstadt zu teilen?

Warum haben die sogenannten Palästinenser bis heute JEDES Friedensangebot und jedes noch so weitreichende Zugeständnis Israels, das selbst bis über die Grenze der Selbstverleugnung ging, abgelehnt? Warum folgte auf die Rückgabe des Gazastreifens als Dank ununterbrochen Raketen- und Tunnelterror? Mit welcher Naivität nimmt man an, dass sich dieses Szenario nicht bei Ostjerusalem, Judäa und Samaria wiederholen würde?

Warum begreift der Westen nicht, dass die sogenannten Palästinenser, einhergehend mit der Erfindung dieses vermeintlichen Volkes im 20. Jahrhundert durch Altnazis und deren Verbündete, vornehmlich von arabischen Staaten als Speerspitze gegen Israel missbraucht werden? Dass dieses Nichtvolk nie eine echte Chance in der arabischen Welt bekommen hat und bekommen wird? Ein rein antisemitisches/antiisraelisches Politikum ist?

Wie sind die aufkeimende Gewalt und die Aufrufe zu „Tagen des Zorns“ in der gesamten islamischen Welt vereinbar mit der angeblich so friedlichen Doktrin des Islam? Kann es vielleicht sein, dass der naive Westen den Begriff Islam, der in Wahrheit „Unterwerfung“ bedeutet, mit „Salam“, dem „Frieden“ verwechselt? Friedhofsfrieden/ruhe, bis alle Völker unter den Islam – notfalls auch blutig – unterworfen sind?

Dass die Kreuzzüge (ja böses mea-culpa ihr naiven Christenmenschen!) zunächst nichts anderes als eine mehr als nachvollziehbare Gegenreaktion der Christen auf die aggressive islamische Invasion und Missionierung in Europa und auf die islamische Okkupation christlicher Städten im damaligen Heiligen Land (und der damit bis heute einhergehenden Unzugänglichkeit für Christen) waren?

Warum wird nicht zur Kenntnis genommen, dass die Kreuzzügler ihre Grausamkeiten erst am Beispiel des Islam gelernt haben? Mission mit dem Schwert ist keine christliche sondern eine islamische Erfindung!

Kann es sein, dass die westlichen Politiker im Verein mit den Christen meinen, den Koran besser zu kennen als die islamischen Gelehrten, die genau diese Gewaltaufrufe und die Gewalt selbst – mit dem Koran begründet – gut heißen? Welcher Hybris sind diese angeblich Aufgeklärten verfallen? Kann vielleicht nicht sein, was in ihrem verklärten proislamischen Weltbild aus tausendundeiner Nacht nicht sein darf?

Fragen über Fragen, aber keine Antworten.

 

 

 

 

 

 

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