Pallywood und kein Ende

Fundhöhlen in Qumran am Toten Meer

Das Frankfurter Bibelmuseum plant seit Jahren eine Ausstellung mit zahlreichen Originalen aus dem Fundus der berühmten Qumran-Rollen, die heute im Israel-Museum in Jerusalem beheimatet sind. Sie wurden zwischen 1947 und 1956 in Felshöhlen am Toten Meer gefunden und gelten als die bislang ältesten existierenden Originalschriften aus biblischer Zeit.

Diese Texte, darunter auch der berühmte Jesaja-Text (Yeshayahu), der den Christen als das wichtigste alttestamentarische Zeugnis der Ankündigung des Messias gilt und zum Weihnachtsfest in allen christlichen Kirchen verlesen wird (Jes 6,9 …Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns geschenkt, und die Herrschaft ist auf seiner Schulter; er heißt Wunderbar, Rat, Held, Ewig-Vater Friedefürst….), sind ältestes jüdisches Kulturgut. Selbstredend in hebräischer Sprache geschrieben und textidentisch bis auf den heutigen Tag in der hebräischen Bibel überliefert, wird kein vernünftiger Mensch ihren bedeutenden kulturellen jüdischen Hintergrund anzweifeln oder gar bestreiten können – aber die sogenannten Palästinenser tun dies, denn der Fundort Qumran gehört zu jenem Gebiet in Judäa, auf dessen Grund und Boden diese Araber einen eigenen Staat gründen wollen. Also haben sich die Araber ausbedungen, die Schriftrollen zu ihrem rechtmäßigen  Erbe und Eigentum zu erklären.

Nun ließ der Staat Israel diese Ausstellung kurzerhand platzen, da die deutsche Bundesregierung auf Nachfrage Israels nicht für die Rückgabe der historischen Schriftstücke an den Staat Israel garantieren wollte. Eine entsprechende schriftliche Zusicherung wurde Israel nicht gewährt. Die BRD betrachtet wegen der kruden arabischen Vorstellungen die Schriften schlichtweg also nicht ohne Weiteres als israelisches Eigentum.

Wieder einmal springt Deutschland über das Stöckchen dieses arabischen Fake-Volkes, das die ganze westliche Welt am Nasenring durch die Manege führt, und stellt das mühsam errungene Vertrauen der Israelis auf eine harte Probe, verleugnet damit aber auch im Umkehrschluss seine eigene historische Identität in der Verbindung zu den eigenen jüdischen Wurzeln. Das aber passt haargenau zum ganzen deutschen und christlichen Selbsthass, der inzwischen Dank falsch verstandener politischer Korrektheit bis zur Selbstverleugnung und Selbstaufgabe reicht.

Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man das Ganze als Schmierenkomödie a la Pallywood abtun, denn die sogenannten Palästinenser sind bekanntermaßen groß darin, sich selbst als Opfer angeblicher israelischer Verbrechen zu inszenieren. Dass aber ausgerechnet – und vor allem – gebildete Menschen immer wieder darauf abfahren, ist mehr als beunruhigend, und zeugt von einer perfiden und subtilen antiisraelischen Systematik in der westlichen Welt.

Hier ein Artikel dazu in der „Times of Israel“ >>>

Die Quellenlage zu diesem Skandalon in der deutschen Presse ist (bislang?) noch sehr dürftig >>>

Update 4.12.17, ein weiterer Link, Werteinitiative jüdischer Deutscher >>>

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Eine Antwort zu Pallywood und kein Ende

  1. Thomas Kölli schreibt:

    Hallo Frau Jahn,
    Sie bringen es immer wieder auf den Punkt!
    Die Angst vor der Wahrheit und denen, die die Wahrheit hassen, weil sie ihren Interessen entgegen steht, führt zu einer Schieflage – und der verdrängte und so als tot geglaubter deutsche Antisemitismus drückt durch alle Knopflöcher hindurch, ohne dass es die Betroffenen merken wollen, weil sie auch dieses wieder verdrängen.
    Vielen Dank, dass Sie immer wieder auf diese Skandale aufmerksam machen

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