Zum UNESCO-Austritt Israels und der USA

Seit langer Zeit schon werden die UN und ihre Unterorganisationen vor allem von islamischen Staaten und deren Interessensanhängern erfolgreich und gezielt dazu missbraucht, durch absurde antiisraelische Resolutionen den Staat Israel nach ihrem Gutdünken in die permanente Defensive zu drängen.

Die UN verabschiedeten bislang 223 Resolutionen, die Israel verurteilten, während nur acht Resolutionen das syrische Regime verurteilen, das seine eigenen Bürger massakriert.  Andere, menschenrechtsverletztende arabische Staaten kommen völlig ungeschoren davon, und während in Saudi-Arabien fürs Stehlen schariakonform Hände abgehackt und Frauen zwangsverheiratet werden, hat eben dieses Land den derzeitigen Vorsitz im UN-Menschenrechtsrat. Das spricht Bände über die Glaubwürdigkeit dieses Vereins.

Frankreichs UN-Botschafter Francois Delattre, derzeit turnusgemäßer Präsident des Sicherheitsrates, bedauerte insbesondere den Austritt der USA: „Die UNESCO vermittelt unsere Ideale und Werte durch Kultur, Erziehung und Wissenschaft. Es ist so wichtig, unsere amerikanischen Freunde mit an Bord zu haben. Nun mehr denn je. Denn jetzt werden diese Werte angefochten“.

Diese Werte selbst sind inzwischen hohle Phrasen, es sei denn, man legt auch hier die Scharia als Maßstab an.

Was das Fass im Bezug auf die UNESCO in der letzten Zeit vor allem für Israel zum Überlaufen gebracht hat, war die Aufnahme der Altstadt von Hebron, insbesondere damit verbunden diejenige der Machpela, der „Höhle der Patriarchen“, in die Liste der Welterbestätten als ausdrücklich „Palästinensisches Weltkulturerbe“ Ein Volk, das im 20. Jahrhundert erst aus antisemitischen Erwägungen heraus erfunden wurde, kann schwerlich Kulturerbestätten besitzen, die auf eine Jahrtausende alte Geschichte zurückgehen.

Die Erzväter Abraham, Isaak und Jakob und ihre Frauen Sarah, Rebekka und Lea ruhen in der Machpela, also ausgesprochene Stammeltern der Juden. Nach der biblischen Überlieferung (Gen 23,19) kaufte Abraham das Feld und die Höhle Machpela unweit seines Wohnortes Mamre nach dem Tod seiner Frau Sara als Familiengrabstätte für 400 Silberschekel. Verkäufer war ein Hethiter namens Efron. Da Abrahem auch als Stammvater der Araber gilt, machen diese volle Rechtsansprüche geltend, mit dem üblichen Problem, dass sie in ihrer Intoleranz den Nichtmuslimen nur sehr eingeschränkten Zugang gewähren, wie auf dem Tempelberg. Es ist ja auch derselbe Verein, der diese Höhle verwaltet, die Waqf. Davon, dass die dort errichtete Moschee eine eroberte alte Kreuzritterkirche ist, wird auch völlig geschwiegen.

Der Schritt, diese Kultstätte den sogenannten Palästinensern zuzuordnen ist ein klarer Beweis dafür, die jüdische Geschichte nihilieren zu wollen um den arabischen Terrorismus gegen Israel und das Bestreben nach einem palästinensischen Staat zu unterstützen. Wenn das die von Delattre beschworenen „Ideale und Werte durch Kultur, Erziehung und Wissenschaft“ sind, dann kann ich nur sagen: Herzliches Beileid! Geschichtsklitterung als politisches Mittel. So eine UNESCO braucht kein Mensch und erst Recht nicht Israel und die USA.

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