Das „Flüchtlings“mädchen Reem und ihr Israelhass

Seit Tagen eines der Top-Gesprächsthemen in den Boulevardblättern: Die kulleräugige Reem aus dem Libanon, die Bundeskanzlerin Angela Merkel mithilfe der Presse -gewollt oder ungewollt – vorgeführt hat. Was kaum irgendwo bislang Erwähnung fand ist die Tatsache, dass Reem eine selbsterklärte Feindin Israels ist. Soetwas wollen und brauchen wir in Deutschland nicht. Wir, das sind geschichtsbewusste Menschen die wissen, was sie den Juden und dem Staate Israel schulden – und immer schulden werden. Insofern ist es ungeheuerlich, dass sich viele deutsche Naivlinge und Antisemiten nun um das Bleiberecht dieser „intelligenten jungen Frau“ bemühen, was längst beschlossene Sache ist.
Als ich das erste Mal im Zusammenhang mit dieser Person den Begriff „Palästinenserin“ hörte war mir schlagartig klar, welch dreckiges Spiel hier von der Lügenpresse und der Politik gegen Israel gespielt wird. Das ist eine der perfidesten Antisemitismuskampagnen in Deutschland seit 1945.

Ein bezeichnenender und in jeder Hinsicht lesenswerter Artikel ist dazu in DIE WELT abgedruckt, darin wurde Reem gefragt, ob ihre Heimat Deutschland sei. Nein, sagte sie, das sei Palästina. „Warst du denn mal dort?“ Nein, aber irgendwann wolle sie dort leben. Sie selbst und auch ihre Eltern sind im Libanon geboren. Da ist aber Israel. „Ja, noch, aber meine Hoffnung ist, dass es irgendwann nicht mehr da ist sondern nur noch Palästina.“ Auf den Einwurf, dass so eine Aussage in Deutschland schwierig sei und Judenhass nicht zugelassen wird: „Ja, aber es gibt Meinungsfreiheit, hier darf ich das sagen. Ich bin bereit, über alles zu diskutieren.“ (…) „Die Eltern sagen, Israel hat uns aus Palästina vertrieben.“ …wohl vergessend, dass die meisten Araber höchst freiwillig das britische Mandatsgebiet auf Geheiß der arabischen Staaten verlassen haben, da die Araber Israel im Blitzkrieg erobern wollten, um danach die kostbaren „Palästinenser“ wieder dort anzusiedeln. Die Rechnung ging nicht auf, und so jammern sie bis heute und wohl in alle Ewigkeit.

Nun kommt in „DIE WELT“ ein idiotischer Vergleich zwischen vertiebenen Ostpreußen, Schlesiern und den palästinensischen Arabern. Man muss dem Autor wohl hier unterstellen, dass er nicht weiß, dass alle Ostpreußen und Schlesier Deutsche waren. Araber haben bereits 22 Länder, aus deren Bereichen einige wenige früher einmal in das heutige israelische Staatsgebiet eingewandert waren, nachdem die jüdischen Ureinwohner vertrieben worden sind. Nie haben sie es geschafft mit dem geraubten Land etwas Gescheites anzufangen oder es gar urbar zu machen. Die Juden fanden 1947 eine trostlose Ödnis dort vor, aus der sie blühende Landschaften gemacht haben. Da täte dem Autor Peter Hinrichs ein wenig Nachhilfe in Geschichte gut.

Solche Menschen wie Reem samt ihrer Familie, die den Judenhass fast schon genetisch exakt vererben, brauchen wir in Deutschland nicht. Wir sind froh, dass die braune Pest so gut wie ausgestorben war, da müssen wir dieselbe verquere Denke heute nicht in Form von „Flüchtlingen“ durch die Hintertür importieren und etablieren. Nein, solche Leute sind weder gut integriert noch in Deutschland gesellschaftsfähig, da können sie noch so gut die deutsche Sprache beherrschen. Die deutsche Kultur, darin die deutsche Geschichte und die daraus entspringenden Verantwortungen und Selbstverständlichkeiten herrschen sie offenbar nicht. Da helfen auch keine Rührstorys über Kinderspielzeuge im Bett und Hello-Kitty-Teppiche im Kinderzimmer.

Die Jerusalem-Post, die nicht nur in Israel sehr viele Leser hat, hat folgenden Artikel zum Thema Angela Merkel und Reem gebracht >>>

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Eine Antwort zu Das „Flüchtlings“mädchen Reem und ihr Israelhass

  1. Geier schreibt:

    Ein Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen kann ja durchaus erhellend sein, wenn man die Gemeinsamkeiten und Unterschiede sauber darstellt. So ist auch ein Vergleich zwischen sog. Palästinensern und deutschen Heimatvertriebenen nicht von vornherein unsinnig: Die Araber haben einen Vernichtungskrieg gegen Israel angezettelt und halt auf die Nase bekommen und mit Gebietsverlusten bezahlt; Deutschland hat ebenso nach einem Krieg, an dessen Ausbruch es nicht so ganz unbeteiligt war, Gebiete verloren. Was einen Vergleich auch nahelegt, ist der ungefähr gleiche Zeitraum — die vierziger Jahre des letzten Jahrhunderts — der Fluchtbewegungen. Aber Deutschland hat eben damals alles getan, um die Vertriebenen zu integrieren und schon eine Generation später — ich selbst bin Sohn eines vertriebenen Schlesiers — spielt die Vertreibung keine biographisch prägende Rolle mehr. Die arabischen Staaten aber halten das Flüchtlingsproblem über Generationen hinwg dauerhaft am Kochen, indem sie den »Palästinensern« jegliche Perspektive und Bürgerrechte verweigern und sie geradezu zwingen, sich rückwärts zu orientieren, indem sie ihnen den Weg vorwärts vermauern.
    Man stelle sich nun vor, ich würde in meiner Garage Kassam-Raketen basteln und diese am Wochenende aus den sächsischen Wäldern heraus über die Neiße pfeffern, außerdem meinen Kindern erzählen, daß noch ihre Urenkel ein Rückkehrrecht nach Schlesien hätten und man die Polen alle ins Meer werfen müsse. Aber Reem & Co. sieht man solche Revisionsphantasien halt nach. So gibt es durchaus interessante Gemeinsamkeiten und Unterschiede, die einen Vergleich sehr lehrreich machen könnten, aber das hat die »Welt« halt nicht leisten wollen.

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