Sigmar Gabriel, ein Rädchen auf der Achse des Bösen

Die Tinte unter dem Atomabkommen mit dem Iran ist noch nicht trocken, nichtmal das Papier dafür ist gedruckt, da reist der deutsche Vizekanzler im vorauseilenden Gehorsam der Wirtschaft gegenüber in den neuerdings für friedlich deklarierten Schurkenstaat Iran. Der Iran betonte Gabriel gegenüber auf dessen Einwurf, dass das Existenzrecht Israels nicht verhandelbar sei, man habe eben zum Thema Israel eine andere Meinung. Hm, macht aber wohl nix, denn spätestens hier hätte Gabriel seine Koffer packen müssen. Gabriel sieht sich in seiner maßlosen Eitelkeit und Selbstüberschätzung selbst als Vermittler zwischen dem Iran und Israel; Gabriel, der Friedensengel.

Ich frage mich, was ist da zu vermitteln, wenn der eine zum anderen sagt, ich bringe dich um? Also o.k., des Mammons wegen sollte man sich dann irgendwo in der Mitte treffen. Israel soll sich halt nicht so anstellen. Vielleicht ist Israel ja damit einverstanden, dass der Iran nur die Hälfte der verhassten Juden umbringt, so gut drei Millionen, in ein paar Jahren wird dann nachverhandelt, was mit den anderen drei Millionen passiert. Was sind aber auch die drei Millionen schon gegen gut das Doppelte der deutschen Nazischergen? Peanuts. Hauptsache, das Öl fließt und die deutsche Industrie hat vorübergehend einen neuen Absatzmarkt.

Gabriel fabulierte, der Iran solle zum Motor friedlicher Konfliktlösungen werden. Wenn man nicht wüsste, dass ihm das Ernst ist, könnte man sich über diesen schlechten Witz wahrlich totlachen. Dass der Iran die Hisbollah und auch die Hamas mit Unsummen unterstützt und hochrüstet, muss ihm wohl entgangen sein. Und wer den Koran kennt der weiß, dass Vertäge das Papier nicht wert sind, auf denen sie geschrieben stehen. Zum eigenen Vorteil (der natürlich immer gleich dem Willen Allahs ist) darf gelogen und betrogen werden (Taqiyya). Selbst ein anderer Schurkenstaat, Saudi-Arabien, warnt den Iran, er solle nun keine Spielchen treiben und den instabilen Frieden in der Region gefährden. Muss Gabriel wohl überhört haben.

Deutschland, ausgerechnet Deutschland macht sich wieder einmal zum treibenden Motor der Judenvernichtung. Ich hätte freilich nicht übel Lust, meine deutsche Staatsbürgerschaft dafür an den Nagel zu hängen und diesem Schurkenstaat abzuschwören. Wer aber vor den Problemen wegläuft, hat die Möglichkeit und das moralische Recht auf Gegensteuerung verspielt.

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Eine Antwort zu Sigmar Gabriel, ein Rädchen auf der Achse des Bösen

  1. Simorgh schreibt:

    Guter Artikel, jedoch würde ich immer zwischen Iran und der IRI unterscheiden 😉

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