Libanonhilfe: Eine vertane Chance

Nach den veheerenden Explosionen in Beirut war Israel das erste Land, das dem Libanon seine Hilfe angeboten hat, obwohl die dort regierende Hisbollah Israel als Staat und Volk auslöschen will.Israel hat auf Anweisung von Verteidigungsminister Benny Gantz und Außenminister Gabi Aschkenasi wörtlich „medizinische humanitäre Hilfe“ angeboten. Dies geschach über internationale diplomatische Kanäle. Die maßgebliche libanesiche Regierungskraft Hisbollah, die nach langem Zögern erst kürzlich auch endlich von Deutschland vollständig als Terrororganisation eingestuft wurde, hat die israelische Hilfe selbstverständlich abgelehnt. Moment: Selbstverständlich? Die „Ehre“ ist da wichtiger als das Leben der eigenen Leute. Das Feindbild Israel aufrechtzuerhalten ist wichtiger als Menschenleben zu retten. So tickt der extreme Islam. Dazu passen auch die „Ehrenmorde“, wo die eigene Tochter oder Schwester umgebracht wird, weil sie einen der Familie nicht genehmen Mann liebt, um die vermeintliche Ehre der Familie zu retten.  Fragt man diese Ehrenstattalter, was denn „Ehre“ eigentlich ist, kommt außer einem hilflosen Gestammel nichts Substantielles.

Der Westen hat wieder einmal gegenüber einer Terrororganisation versagt. Man hätte die klare Ansage machen müssen: „Nehmt erstmal die Hilfe eures Nachbarn Israel an, und wenn diese ausgeschöpft ist, springen wir ein, aber erst dann!“ Stattdessen pumpt Deutschland lustig 30 Millionen deutsche Steuergelder in den Libanon (10 Millionen Direkthilfe und 20 Millionen über das EU-Hilfspaket), ohnen bislang irgendeine Garantie zu haben, dass damit nicht nur wieder die Hisbollah subventioniert wird.

Eine bessere Friedensmission als die Hilfe eines Feindstaats anzunehmen hätte es nicht geben können. So aber ist wieder eine Chance vertan. Die Bevölkerung hätte die israelischen Hilfen sicher hundertmal lieber angenommen als weiterhin die Hisbollah in ihrer korrupten Regierung zu haben, aber leider wurde sie nicht gefragt. So macht sich der Westen ein weiteres Mal zum Büttel des Iran und seiner nahöstlichen Annexen. Es passt genau in dasselbe Bild wie die zahlreichen angeblichen Palästinenserhilfen, die entweder in Waffen oder in Prachtvillen für eine kleine Führungselite umgesetzt werden.

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