Der künstliche Skandal um zwei Einreiseverweigerungen

Die deutschen Medien stilisieren wieder einen Pseudoskandal um Israel hoch, weil Israel zwei US-Abgeordneten die Einreise verweigert. Jede vernünftig funktionierende Demokratie lässt nicht diejenigen freiwilig ins Land, die ihr Existenzrecht bestreiten (außer Deutschland, aber da ist es ja auch mit der Vernunft so eine Sache, da sie täglich auf dem Altar der political correctness geopfert wird).

Israel verweigert im Übrigen des Öfteren Personen die Einreise, die eine potentielle Gefahr für das Land darstellen, und dazu gehören auch Menschen, die das Existenzrecht Israels in Abrede stellen oder dies durch ihre Handlungen nahelegen, insbesondere Akteure der BDS-Bewegung (Boycott, Divestment and Sanctions – kurzum: Kauft nicht bei Juden!)

Eine der beiden, Rashida Tlaib, hatte im Mai in einem Interview davon fabuliert, dass die Palästinenser den Juden nach dem Holocaust einen „sicheren Hafen“ geboten hätten. Entweder fehlt es dieser „Dame“ an historischer Bildung, oder es war ein Testballon, wie weit sie mit einer antisemitischen Lüge, der sich auch hierzulande islamische, linke und rechte Antisemiten gern bedienen, in einer Demokratie gehen darf. Israelische und arabische Wissenschaftler wiesen ihre Aussage als schlicht falsch zurück. Bei ihrer Wahl ins US-Repräsentantenhaus zeigte sie demonstrativ eine palästinensische Flagge und offenbarte damit, wes Geistes Kind sie ist.

Ilhan Omar, die andere der beiden, hatte im Februar in einem Tweet unmissverständlich zu verstehen gegeben, dass Israel mit Geldzahlungen die US-Politik bestimme – auch dies ein beliebtes antisemitisches Stereotyp der oben bereits genannten Klientel. Dass sie sich später dafür entschuldigte, ist wohl der Tatsache geschuldet, dass ohne diese Entschuldigung ihre politische Karriere vor dem Aus gestanden hätte, auch wieder strammes Kalkül, wie weit man derzeit in einer demokratischen Gesellschaft gehen darf. Hat aber sicher nichts mit echter Einsicht in einen Irrtum zu tun.

Die israelische Botschaft schreibt zu diesem Anlass:

(16.08.2019) Zur Entscheidung des Innenministers, den US-Abgeordneten Rashida Tlaib und Ilhan Omar die Einreise nach Israel zu verweigern, sagte Premierminister Benjamin Netanyahu:

„Kein Land der Welt respektiert die USA und den amerikanischen Kongress mehr als der Staat Israel.Als freie und lebhafte Demokratie ist Israel offen für Kritiker und Kritik mit einer Ausnahme: israelisches Recht verbietet jenen die Einreise nach Israel, die zum Boykott Israels aufrufen und darauf hinarbeiten. So wird es auch von anderen Demokratien gehandhabt, die jenen die Einreise verweigern, die dem Land Schaden zufügen wollen. Tatsächlich taten dies die Vereinigten Staaten bereits in der Vergangenheit mit israelischen Knesset-Abgeordneten, wie auch mit anderen öffentlichen Personen aus der ganzen Welt.
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Eine Antwort zu Der künstliche Skandal um zwei Einreiseverweigerungen

  1. Cayceportal schreibt:

    Im Ernst, wer lässt schon Leute auf sein Grundstück und in sein Haus, die ihm das Existenzrecht verweigern? Wär glatter Selbstmord! Aber irgendwie scheint die Welt als solche in Bezug auf Israel nicht logisch zu denken … 😦

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