Für die Abschaffung eines absurden UN-Hilfswerks

In der sonntäglichen Kabinettssitzung am 7.1.2018 hat Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu das UNO-Palästinenserhilfswerk (UNRWA) scharf kritisiert und seine Abschaffung gefordert. US-Präsident Donald Trump drohte zuvor, die finanziellen Mittel für die Palästinenserhilfe zu kürzen, aus guten Gründen. Zum Verständnis muss man wissen, dass das UNRWA ein Extra-Hilfswerk nur für sogenannte Palästinenser ist, ein Sonderstatus für diese Araber, denn alle anderen Flüchtlinge weltweit müssen sich lediglich mit dem UNHCR begnügen. Die Mandation des UNRWA wurde seit seiner Gründung im Jahre 1949 immer wieder um weitere drei Jahre verlängert.

Finanzielle Zahlungen an das UNRWA, Stand 31.12.2013:
USA: 294 Million US-Dollar
Saudi-Arabien: 151 Million US-Dollar
EU: 216 Millionen US-Dollar

Die Organisation beschäftigt ungeheurliche 28.800 Mitarbeiter, davon sind ein Großteil „Palästinenser“, nur 153 Stellen sind international besetzt. Man kontrolliert sich selbst, das Geld versickert ziemlich unkontrolliert in allen möglichen Kanälen. Offiziell wird das Geld angeblich für Schulen, Gesundheitswesen und Soziales verwendet, das dürfte aber nur die halbe Wahrheit sein. Die Organisation hat sich verselbständigt und übernimmt inzwischen Quasi-Regierungsaufgaben, wozu sie nie geschaffen wurde.

Unten gibts es ein beredtes Beispiel davon, was man an UNRWA-Schulen so lernt.

Bemerkenswert ist die Tatsache, dass per Definitionem alle Nachkommen der sogenannten Palästinaflüchtlinge ebenfalls Flüchtlingsstatus haben und somit auch ein Rückkehrrecht in dasjenige Gebiet, aus dem sie geflohen sind. Das ist weltweit einmalig, nirgendwo ist der Flüchtlingsstatus erblich. Fluchtursache war der von arabischen Staaten gegen Israel angezettelte Palästinakrieg (1947 – 1949), wobei ein Großteil der Araber das Gebiet auf Geheiß der arabischen Staaten freiwillig verlassen hat, da diese Staaten der Auffassung waren, Israel im Blitzkrieg zu nehmen und diese Leute dann wieder zurückschicken zu können, so auch das Versprechen. Nun, daraus wurde bekanntlich nichts. Es handelte sich um etwa 750.000 migrierte Araber, wobei zu erwähnen ist, dass aus den arabischen Staaten, die diesen Krieg gegen Israel angezettelt haben, etwa genausoviele Juden nach Israel flohen, was in diesem Zusammenhang meist völlig unerwähnt bleibt.  Hinzu kommt, dass die meisten dieser Araber erst seit Beginn des 20. Jahrhunderts auf dem Gebiet des heutigen Israel angesiedelt wurden, da man im Bezug auf die Gründung eines jüdischen Staates Lunte witterte und deswegen die Arabisierung dieses Gebiets künstlich vorantrieb, um eine zionistische Staatsgründung zu verunmöglichen, zumindest aber zu erschweren. Inzwischen aber haben diese migrierten Araber Kinder und Kindeskinder gezeugt, so dass deren Anzahl heute inetwa derjenigen der israelischen jüdischen Bevölkerung entsprechen dürfte. Was deren aller Rückkehr für Israel bedeuten würde, braucht nicht weiter ausgeführt zu werden, eine demographische Zeitbombe, die ohnehin schon tickt. Der Staat Israel hörte bei Rückkehr all dieser Kinder und Kindeskinder augenblicklich auf, in seiner heutigen Form zu existieren. Für mich ist dies das klar durchsichtige Kalkül des munteren ungehinderten Treibens des UNRWA und dessen Hintermänner.

So sagte Netanjahu am Sonntag ganz zu Recht (entnommen dem Newsletter des Staates Israel vom 8.1.2018):

UNRWA ist eine Organisation, die das palästinensische Flüchtlingsproblem künstlich am Leben erhält. Es hält auch den Narrativ des Rückkehrrechts, wie man es nennt, am Leben, um den Staat Israel zu eliminieren; deshalb muss UNRWA verschwinden.

Dies ist eine Behörde, die vor 70 Jahren gegründet wurde, ausschließlich für palästinensische Flüchtlinge, zu einer Zeit, wo das UNHCR mit globalen Flüchtlingskrisen kämpft. Natürlich wird dadurch eine Situation geschaffen, in der die Urenkel von Flüchtlingen, die keine Flüchtlinge sind, aber von UNRWA versorgt werden und nochmal 70 Jahre werden vergehen und diese Urenkel werden Urenkel haben. Diese Absurdität muss ein Ende haben.

Ich mache einen einfachen Vorschlag: die Gelder zur Unterstützung von UNRWA müssen schrittweise an das UNHCR umgeleitet werden, mit der klaren Vorausgabe der Unterstützung echter Flüchtlinge, nicht fiktiver Flüchtlinge, wie es heute unter UNRWA geschieht. Ich habe die USA auf diese Einschätzung aufmerksam gemacht. So kann die Welt UNRWA loswerden und sich des echten Flüchtlingsproblems annehmen.“

Das Palästinenserproblem muss schon der Demographie wegen im ureigensten Interesse Israels so oder so gelöst werden, und Donald Trump versprach diesbezüglich den „Big Deal“. Es ist ein offenes Geheimnis, worin dieser vermutlich liegt, wenn man bedenkt, dass Saudi-Arabien von Ägypten eine ganze Anzahl Mittelmeerinseln vor dem Sinai aufgekauft hat. Der Anschluss des ausschließlich arabischen Gazastreifens an den Nordsinai würde diesen in einen ungeteilten Palästinenserstaat auf dem Nordsinai auf geographisch natürliche Weise mit einbeziehen. Natürlich gibt es auch hier noch ungeklärte Fragen, die aber lösbar sind. Wir werden sehen, wie sich diese Sache in Zukunft entwickelt.

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