Sport: Arabischer Israelhass – und der Westen schweigt

Wie immer, wenn es um Geschäfte, Petrodollars und sonstige Pfründe geht: Wenn ein arabisches Land in bekannter Tradition Israelis diskriminiert, schweigt die westliche Welt weitestgehend. Der jüngste bekanntgewordene Vorfall ereignete sich in Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate anlässlich des dort stattfindenden Judo-Grand Slam: Nach allerhand Tyranneien bei der Einreise wurden die Israelis gezwungen, ohne Landesfahne und israelische Symbole auf ihren Anzügen anzutreten. Auch war klar, dass die israelische Nationalhymne „HaTikva“ im Falle eines Sieges aus politischen Gründen nicht abgespielt werden würde. Der internationale Judo-Verband (IJF) wollte sich auf Anfrage nicht zu dem Verbot äußern, auch ansonsten blieb der sonst übliche Aufschrei westlicher Politiker bei ähnlichen Vorfällen bei Diskriminierungen gegenüber nichtisraelischen Nationlitäten  aus.

Nun siegte der 25-jährige Israeli Tal Flicker in der Kategorie bis 66 Kilogramm und gewann die Goldmedaille. Statt der israelischen Nationalhymne wurde bei der Siegerehrung die Hymne des Weltverbandes gespielt, auch die israelische Flagge wurde nicht gehisst. Flicker aber sang die Hymne für sich auf dem Podium: „Ich habe mich entschieden, die HaTikva auf dem Podium zu singen, weil Israel mein Land ist und ich stolz bin, Israeli zu sein“.

Solange die Geschäfte stimmen, wird der Westen seine Werte weiterhin an die arabische Welt verraten und verkaufen. Derartige Machenschaften wie in Abu Dhabi wären nur duch wirtschaftliche Austrockung und absolute diplomatische und sonstige Ausgrenzung aus der Weltgemeinschaft zu parieren. Sie müssten in die Knie gezwungen werden, aber davon sind wir weiter denn je entfernt, denn der Mammon ist halt doch zu mächtig, da wirft man lieber seine Ethik über Bord.

In dieser Hinsicht können wir von arabische Staaten einiges lernen, die ziehen ihre Vorstellungen konsequent bis zum bitteren Ende durch, ohne Rücksicht auf anderer Staaten ethische Befindlichkeiten. Und die christlich-humanistischen Kuffar spuren servil und lassen sich am Nasenring durch die Weltgeschichte führen. Ich kann gut nachvollziehen, dass viele Araber vor dem Westen keinerlei Respekt haben, ich verliere ihn auch täglich mehr. Und es soll Menschen geben, die in solchen Ländern Urlaub machen und Devisen dorthin abschleppen, weil es so schön billig ist und man von vorn bis hinten im Freiluftknast namens Resort gepampert wird wie ein Kleinkind….

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2 Antworten zu Sport: Arabischer Israelhass – und der Westen schweigt

  1. faehrtensuche schreibt:

    So ist es – leider!
    „… da wirft man lieber seine Ethik über Bord.“ – So sie denn vorhanden … ???

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