Apartheidstaat Israel?

Wenn vom „Apartheidstaat Israel“ die Rede ist, wird der stillen Übereinkunft nach durch die mediale Dauerindoktrination angenommen, dass es sich um eine Unterdrückung von Minderheiten – in diesem Falle von sogenannten Palästinensern – durch den Staat Israel handelt, doch genau das Gegenteil ist der Fall: Eine Mehrheit wird übervorteilt zugunsten einer Minderheit.

Eine Lüge muss nur oft genug wiederholt werden bis sie geglaubt wird, und das gilt auch für Israels schlechten Ruf.

Fährt man nach und durch Judäa und Samaria (von der antiisraelischen Presse meist als „Westjordanland“ bezeichnet), muss man unweigerlich immer wieder einmal einen Checkpoint passieren.checkpoint

Durch die meisten dieser Checkpoints kommt man nach kurzer Sichtkontrolle hindurch, doch es gibt auch andere:

chekpoint A

Die von der „Palästinensischen Autonomiebehörde“ kontrollierten Gebiete der Kategorie A (meist städtische Gebiete mit Zuständigkeit der Autonomiebehörde für Sicherheitsbelange und öffentliche Verwaltung) sind fein ethnisch gesäubert. Paradebeispiel ist der Gazastreifen, in dem kein einziger Jude lebt noch erwünscht ist. Dieser antijüdische Rassismus ist im Staate Israel sogar gesetzlich festgeschrieben (Gaza-Jericho-Abkommen vom 4. Mai 1994 von Jitzchak Rabin für Israel und Jassir Arafat für die PLO). Infolgedessen wurden Juden aus dem Gazastreifen gewaltsam umgesiedelt, und bis heute gibt es im selben Sinne an den Grenzbereichen im Osten Israels entsprechende Hinweisschilder, deren Befolgen dringend angeraten ist. Mir haben sie Tränen in die Augen getrieben, und ich rate Jedermann dringend, keine voreiligen Urteile über Israels Sicherheitspolitik zu fällen, der dies nicht persönlich erlebt bzw. gesehen hat:

WarnschildKineret0365-1Tabu

Es ist bei Strafe verboten (s. der Hinweis auf das israelische Gesetz), Area A zu betreten, in anderen Bereichen ist es „nur“ lebensgefährlich für Israelis, wobei diese stillschweigend mit Juden gleichzusetzen sind.

Aber es geht weiter. Die Araber haben eigene Busse (Erkennungsmerkmal: diagonal grün-weiß gestreift), die von Juden nicht benutzt werden dürfen, hingegen dürfen selbstverständlich alle israelischen öffentlichen Verkehrsmittel wie Busse und Bahnen von Arabern benutzt werden, auch wenn diese Verkehrsmittel derzeit fast täglich arabischen Steinattacken ausgesetzt sind.

Palibuss
Dasselbe betrifft Einkaufsläden. Araber haben ihre eigenen Geschäfte, in denen Juden unerwünscht sind und mit Rauswurf und rassistischen Pöbeleien rechnen müssen, umgekehrt darf ein Araber in jedem jüdischen Geschäft einkaufen. Dass die hebräische Schrift an arabischen Läden eher selten neben der arabischen vorkommt, ist fast eine logische Konsequenz. Englisch benötigt man schon mal eher, der kostbaren Touristen wegen:

Palibuss3
Heilige Stätten (allen voran die „drittheiligste“ Stätte des Islam: der Tempelberg) ist zeitweise für Juden völlig tabu, so habe ich dies selbst mehrfach erlebt. (Abgesehen davon, dass das israelische Oberrabbinat den Tempelberg für unrein und daher unbetretbar für Juden erklärt hat, ein Politikum?) Die Kontrolle ging lediglich (durch israelische Sicherheitsleute!) nach Augenschein, nicht nach Taufschein. Was jüdisch aussieht hat keinen Zugang, Basta, Ende der Debatte.

Die Krankenhäuser Israels, allen voran das weltberühmte Hadassa-Klinikum ist zeitweise zu zwei Dritteln von Arabern belegt (was das israelische Gesundheitssystem zu tragen hat, obwohl die Araber aus den Autonomiegebieten, die sich dort behandeln lassen, dort nicht einzahlen), auch von solchen, die bei ihren Attentaten auf jüdische Mitbürger verletzt wurden, sie werden selbstverständlich gesund gepflegt, auf dass sie neue Missetaten begehen können….

Beim Durchfahren arabischer Ortschaften, die nicht in der verbotenen Area A liegen, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Müll sich von selbst vermehrt. (Die hier gezeigten Fotos waren mir teilweise aus Sicherheitsgründen nur aus dem Fahrzeug heraus möglich). Trotz regelmäßiger Abfuhr und Straßenreinigung häufen sich Berge von Müll; Müll, ist allgegenwärtig, ob auf der Straße, in den Gärten oder in der Botanik. Wer sein Land liebt, so wie diese selbsternannten Palästinenser es so gern von sich behaupten, der vermüllt es nicht und bewirft auch die Müllabfuhr nicht mit Steinen, so dass sie sich zeitweise nicht in die Orte traut. Wen wundern da die Müllberge? Warum müssen ständig irgendwo giftige und gefährliche Feuer entfacht werden, meist aus Autoreifen und Müll?

Brand

Muell5

Muell4

Muell2

Es gibt unzählige weitere Beispiele, aber es ist schlichtweg unerfreulich, sich damit ausgiebiger zu befassen, darum lasse ich es hierbei bewenden.

Und warum dies alles? Weil Israel diese Art von Politik zum Nachteil der eigenen Bevölkerung von den UN aufgezwungen wird. Denn sollte Israel nicht entsprechend spuren, wird sanktioniert, und diese Sanktionen können für den kleinen jüdischen Staat sehr schnell existenzbedrohend sein, also wählt man das zunächst geringere Übel.

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Eine Antwort zu Apartheidstaat Israel?

  1. Cayceportal schreibt:

    Das treibt mir wirklich die Tränen in die Augen … 😦 Ich hab ja noch viel mehr Bilder von Dir privat gesehen und Deinen Berichten gelauscht und finde es schlimm, dass sich die Israelis von den UN gängeln lassen müssen!

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