Der Nahostkonflikt: Hass und Neid als Ursache, Krieg als Wirkung

Immer wieder wird von der schwierigen Gemengelage im Nahostkonflikt gesprochen, dabei sind hier Ursache und Wirkung im Bezug auf Israel so simpel, dass gemeinhin der Wald vor lauter Bäumen übersehen wird – oder übersehen werden will.

Israel möchte seit seiner Staatsgründung 1948 Frieden mit all seinen Nachbarn, es hat keinen Grund zu irgendwelchen Aggressionen seinen arabischen Nachbarn gegenüber, sofern diese Israel in Ruhe lassen. Aber diese arabischen Nachbarn erkennen das Existenzrecht des jüdischen Staates nicht an. Das hat eine politische Vorgeschichte: In den 1920er Jahren, als es zu blutigen Übergriffen auf die jüdische Bevölkerung in Jerusalem 1920 und Jaffa (Teil des heutigen Tel Aviv-Jaffa) 1921 sowie 1929 zum Massaker von Hebron kam, nahm Amin al-Husseini eine führende Rolle unter der arabischen Bevölkerung ein. Al-Husseini wurde 1921 vom britischen Hochkommissar Herbert Samuel zum Großmufti von Jerusalem ernannt. Er war außerdem Präsident des obersten islamischen Rats. An der grundsätzlich antijüdischen Einstellung des Islams aufgrund von Koran und Hadith hat sich bis heute nichts geändert, ein Beispiel: „Du wirst sicherlich finden, dass unter allen Menschen die Juden und die Götzendiener die erbittertsten Gegner der Gläubigen sind.“ (Sure 5,82)

Dieser Großmufti arbeitete folgerichtig zeitweise eng mit dem nationalsozialistischen Regime Adolf Hitlers zusammen. Dies muss man zur Kenntnis nehmen, um einen Teil der Ursachen des bis heute andauernden Hasses vieler muslimischer Araber auf Israel zu verstehen.

Damals war durch die Vereinten Nationen vorgesehen, das von den Briten als „Palästina“ bezeichnete britische Mandatsgebiet in einen jüdischen und einen arabischen Staat aufzuteilen, wobei der arabische Teil wesentlich größer gewesen wäre als der jüdische. Israel stimmte diesem Vorhaben dennoch sofort zu, alle arabischen und islamischen Staaten lehnten jedoch ab.
Am 14. Mai 1948 zogen sich die letzten britischen Streitkräfte aus dem Gebiet zurück, denn am 15. Mai 1948 endete das britische Mandat. Nur einen Tag später erklärten alle angrenzenden arabischen Staaten dem neu gegründeten Staat Israel den Krieg. Dazu gehörten Libanon, Syrien Irak, Transjordanien und Ägypten. Man bedenke bei allen Erwägungen, dass das Staatsgebiet des heutigen Israels inetwa der Fläche des deutschen Bundeslandes Hessen entspricht und setzte die gigantische Fläche der 22 arabischen Staaten daneben…

1967 kündigte der ägyptische Diktator Gamal Abdel Masser an, Israel zu zerstören. Er ließ seine Armee über die Sinai-Halbinsel Richtung Israel anrücken, und auch die Armeen der anderen angrenzenden arabischen Länder wurden mobilisiert, um im Verein mit Ägypten Israel endgültig von der Landkarte zu tilgen.

Israel war also genötigt zu handeln, und so führte es am 5. Juni 1967 einen Präventivschlag gegen Ägypten und auch gegen Syrien durch. Jordanien jedoch wurde nicht durch Israel angegriffen, stattdessen wollte man mit dem jordanischen König verhandeln, dass er sich nicht an diesem Krieg gegen Israel beteilige. Der König von Jordanien ließ sich jedoch nicht darauf ein. Jordanien, das am 30. Mai 1967 einen Verteidigungsvertrag mit Ägypten geschlossen hatte, griff stattdessen Westjerusalem und Netanja an. So wurde Israel von Jordanien aus ebenfalls dieser Krieg aufgenötigt. Dabei hat Israel jordanische Gebiete unter seine Kontrolle gebracht, dabei das Westjordanland, was das historische Judäa und Samaria darstellt und somit zum jüdischen Kernland gehört.

Kurz nach diesem sogenannten Sechstagekrieg (5. bis zum 10. Juni 1967) verabschiedeten die arabischen Staaten die Khartum-Resolution (1. September 1967). Das Ergebnis ist leider bis heute wirksam:
Keine Anerkennung Israels
Kein Frieden mit Israel
Keine Verhandlungen mit Israel

Die Arabische Friedensinitiative, die von der Arabischen Liga im März 2002 verabschiedet wurde, gilt der Weltöffentlichkeit als eine Abkehr von dieser Resolution, ungeachtet der Tatsache, dass Iran (ebenfalls Unterzeichner) die Auslöschung Israels zu einem vordringlichen Staatsziel erklärt hat. Dasselbe gilt für die zwischenzeitlich gegründeten Palästinenserorganisationen.
1978 gab Israel die Sinai-Halbinsel mit gewaltigen Ölvorkommen an Ägypten zurück, weil Ägypten unter neuer Führung mit Israel einen Friedensvertrag unterzeichnet hatte. Das Motto „Land gegen Frieden“ galt auch von israelischer Seite aus immer den palästinensischen Arabern gegenüber. Einzige Voraussetzung: Die Anerkennung Israels als Staat durch diese Araber.
Diese Rechnung aber ging gründlich daneben.

Als Israel im Jahr 2000 zustimmte, das Westjordanland und den Gazastreifen zu räumen – im Gazastreifen z. T. gewaltsam gegen die eigene jüdische Bevölkerung, die sich der Räumung widersetzte – und zu einem souveränen palästinensischen Staat zu machen, kamen im Gegenzug nur Selbstmordattentäter aus diesen Gebieten nach Israel und andere terroristische Infiltrationen, außerdem bis zum heutigen Tag Raketen aus dem Gazastreifen, obwohl er von Israel vollständig geräumt wurde.

Dass das ganze Problem rund um die sogenannten Palästinenser von eben diesen künstlich am Leben gehalten wird, erklärt sich quasi von selbst: Es geht ums liebe Geld. Die Palästinenserorganisation kassieren von den westlichen Staaten Unsummen an finanzieller Unterstützung über UNRWA usw., und die Führer lassen es sich davon gut gehen, während ihre eigenen Leute darben.
Das heutige Israel und Gebiete weit darüber hinaus waren schon jüdisches Gebiet 1000 bis 586 vor Christus (bis zum babylonischen Exil), dann von 538 bis 63 nach Christus (bis zur Zerstörung des II. Tempels und Vertreibung der Juden). Israel nun ist der dritte jüdische Staat auf diesem Gebiet.

Das karge, äußerst dünn besiedelte Gebiet, das heute Israel darstellt, wurde bei Staatsgründung von einigen wenigen Beduinen, Juden und Arabern bewohnt.

Vor dem heutigen Staat Israel hat es auf dessen Gebiet weder einen arabischen, palästinensischen oder gar muslimischen Staat gegeben. An dieser Wahrheit ändern auch die zahlreichen Lügen nichts, die sogenannte Palästinenser (der Begriff „Palästinenser“ ist eine Erfindung des PLO-Gründers Gamal Abdel Nasser und seines Nachfolgers Jassir Arafat, dem Sohn der Schwester des Großmuftis von Jerusalem) und deren Unterstützer gern verbreiten. Dass die Stadt Jerusalem im Koran kein einziges Mal Erwähnung findet, zeigt die ganze Absurdität der angeblichen religiösen Rechte der „Palästinenser“ und des Islams überhaupt an dieser heiligen jüdischen Stadt, aber das ist Stoff für einen weiteren Artikel.

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Eine Antwort zu Der Nahostkonflikt: Hass und Neid als Ursache, Krieg als Wirkung

  1. Cayceportal schreibt:

    Endlich mal jemand, der die Geschichte ohne irgendwelche Verdrehungen rein auf Faktenlage erläutert! So war es, so ist es. Warum fällt es den Gutmenschen nur so schwer, das zu verstehen?

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