Dortmund, Dortmund unter alles!

Dortmund-ätschDie Proletenstadt Dortmund jammert, die Ruhr-Prawda spricht von „niederschmetterndem Ergebnis“, obwohl sie mit ihrer hochbegabten Kulturredaktöse Julia Gass den kulturellen Chefideologen mimt, der in seiner Kerndisziplin insbesondere bei Chorkonzerten zur qualifikativen Höchstform aufläuft, in dem er die Köppe von Chorsängern zählt: Dortmund steht auf der Rangliste des Hamburger Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) in Sachen Kultur unter den 30 größten Städten Deutschlands gerade mal auf Platz 26.

Was haben die aber auch erwartet in einer Stadt, in der man einen Besenstiel mit rotem Hut obendrauf in die Ecke stellen könnte, der von den ewiggestrigen linksroten Proletenerben dann immer noch als Chefideologe – pardon: Oberbürgermeister – gewählt würde? In einer Stadt, in der jeder, der ein paar Zeilen schreiben kann, gleich zum Literaten erklärt wird? jeder, der etwas röchelt, zum Opernstar und jeder, der ein paar Tasten in der richtigen Reihenfolge drücken kann, zum Virtuosen? Nee, Dortmund, so wird das nix mit Kultur. Bleib beim BVB, Bier, Stahl und Kohle, das kannste besser, in ääächt, woll?

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