Sigmar Gabriel und die gespaltene Zunge

Der Israelische Premier Benjamin Netanjahu hat ein Treffen mit dem deutschen Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) wegen dessen Treffen mit mehreren sogenannten „Menschenrechtsorganisationen“ (hier NGO = Nichtregierungsorganisationen) abgesagt. Gabriel hat diese Treffen während seines Antrittsbesuchs aufschlussreich verteidigt: „Es ist ganz normal, dass wir in Auslandsbesuchen auch mit Vertretern der Zivilgesellschaft sprechen“

Dabei aber hat er geflissentlich verdrängt, dass es sich bei diesen Organisationen mitnichten einfach um regierungskritische Gruppen aus der Mitte der Gesellschaft handelt, denen es tatsächlich edelmütig um Menschenrechte geht. Es sind zu einem beträchtlichen Teil vom Ausland systematisch finanzierte Extremisten, die unterschwellig die Zerstörung des jüdischen Staates zugunsten arabischer Interessen betreiben.

24. März 2017 twitterte Gabriel folgendes:

 

Das lässt die Frage aufkommen, auf wessen Seite Gabriel und die Deutsche Regierung, deren Vertreter er im Ausland ist, tatsächlich stehen. Einen der größten Terrorfinanzierer und -unterstützer, der nach außen hin immer den piekfeinen Saubermann mimt, seinen „Freund“ zu nennen, wirft Fragen auf. Wer noch mehr über Gabriels Freund und seinen Judenhass wissen möchte, kann sich hier >>> weiter ergötzen.

zur NGO B‘Tselem

israel-heute schreibt u.a.:

Israels linksliberale Menschenrechtsorganisation B`Tselem stand in drei Jahren (2012-2014) ein Budget in Höhe von 7 Mio. Euro zur Verfügung, was zu 65% durch europäischen Regierungen finanziert wurde. Dies hat NGO-Monitor bekanntgegeben, die israelische Nichtregierungsorganisationen beobachtet und deren Geldquellen offenlegt.

B`Tselem ist nur eine von 27 linksliberalen Bewegungen im Land, die Israel im Ausland wegen der „Eroberung der besetzten Gebiete“ in ein schlechtes Licht rücken und als eingeschriebene Vereine rechtlich untersucht werden dürfen. 2 Mio. Euro hat B’Tselem direkt von den ausländischen Regierungen bekommen und weitere 2,4 Mio. Euro indirekt über andere Stiftungen in Europa, die selbst von europäischen Regierungen Geldspenden erhalten.

Desweiteren werden in demselben Artikel personelle und inhaltliche Zusammenhänge zwischen eben dieser NGO und der BDS-Bewegung (boycot, deinvestment, sanction) aufgezeigt, die zu nichts anderem gegründet wurde, als Israel zugunsten einer arabischen und europäisch-antisemitischen Idee von „Palästina“ zu einem Brachland zurück zu entwickeln, indem die Wirtschaft systematisch geschwächt werden soll. Auch hier wieder treibt der Antisemitismus in Form von Israelisierung desselben gar wunderliche Blüten. Ich erinnere in diesem Zusammenhang noch einmal an den systematisch und professionell perfide eingefädelten Boykott des israelischen Sprudelgeräteherstellers Sodastream, der im sog. „Westjordanland“ ansässig war und hunderten Arabern einen sicheren Arbeitsplatz bot. Infolge des Boykotts musste die Firma ihren Sitz wegen drohender Insolvenz ins israelische Kernland verlegen, mit dem Ergebnis des Verlusts eben dieser arabischen Arbeitsplätze. Das merkwürdigerweise hat die BDS-Bewegung, die doch angeblich so sehr zum Wohle der Araber arbeitet, nicht interessiert. Hier wird offenkundig, dass es in Wahrheit nicht um das Wohl der palästinensischen Araber geht sondern um die Zerstörung des Staates Israel.

Das Deutschlandradio schrieb schon vor ziemlich genau zwei Jahren dazu einen aufschlussreichen Artikel mit dem Titel:

Antisemitismusvorwurf: Umstrittenes deutsches NGO-Engagement in Israel

darin u. a.:

Der in New York lebende Publizist Tuvia Tenenboom hat nach Jahrzehnten wieder sein Geburtsland Israel bereist und darüber ein kritisches Buch geschrieben. In einem Interview mit dem deutschen Magazin Cicero äußerte er jüngst:

„Mir gegenüber hat ein leitender Mitarbeiter der israelischen Menschenrechtsorganisation B’Tselem den Holocaust geleugnet. Diese Organisation versorgt europäische Medien und Stiftungen aber mit Material für ihre Kritik an der israelischen Besatzung. Warum suchen sich Deutsche und Europäer ausgerechnet diese Juden aus?“

Ebenso wird in diesem Artikel dargelegt, mit welchen Fadenscheinigkeiten die evangelische Hilforganisation „Brot für die Welt“ antiisraelische und antizionistische Umtriebe unterstützt.

Der NGO-Monitor, der alle diese Nichtregierungsorganisationen und deren Aktivitäten in Israel sehr genau beobachtet, hat wiederholt scharfe Kritik geübt und darauf hingwiesen, dass über europäische und amerikanischen Steuergelder und Kirchen(steuer/spenden)gelder antiisraelische Agitationen bis hin zu Terror finanziert und damit unterstützt werden.

An der Wahrheit  der NGO Breaking the silence, die angebliche Menschenrechtsverletzungen der israelischen Streitkräfte und Missstände innerhalb dieser Armee durch Insider offenlegt, gibt es ebenfalls immer wieder berechtigte Zweifel. Wenn es um Quellen geht, die die Organisation als Beweis offenlegen soll, herrscht vereinigtes Schweigen. Ebenso gibt es zahlreiche Soldaten, die die Berichte von Breaking the silence als Lüge bezeichnen. Wenn man sich die Finanzierungsquellen ansieht (u.a. Heinrich-Böll-Stiftung, Rosa-Luxemburg-Stiftung) und hier weiter nachforscht, drängen sich berechtigte Zweifel an der tatsächlichen Seriosität dieser Vereinigung auf. All diese Dinge lassen sich auf ihren Wahrheitsgehalt nachprüfen, die Berichte der Organisation selbst aber nicht.

Gerade gestern hat Deutschland seinen erschreckenden Antisemitismusbericht veröffentlicht, letztens twitterte Gabriel von seinem antisemitischen Terroristenfreund, gestern bedient er das magische „nie wieder“ in Yad WaShem, und heute trifft er sich mit israelischen Staatsfeinden. Das begreife, wer will.

UPDATE 26.4.2017

Ein aufschlussreiches Interview ist heute in der WELT erschienen, darin u. a.:

….Nach einem Besuch der Stadt Hebron in der Westbank im März 2012 hatte Gabriel auf Facebook gepostet: „Ich war gerade in Hebron. Das ist für Palästinenser ein rechtsfreier Raum. Das ist ein Apartheid-Regime, für das es keinerlei Rechtfertigung gibt.

Jeder Tourist kann einen Bus von Jerusalem nach Hebron besteigen und sich davon überzeugen, dass die Stadt keineswegs „für Palästinenser ein rechtsfreier Raum“ ist. Im Gegenteil: 95 Prozent der Stadt werden von den Palästinensern selbst verwaltet und sind für Israelis gesperrt. ….

Aber der Mann, der sonst schnell mit der Bezeichnung „Pack“ zur Hand ist, hat in Israel nichts getan, um dem antisemitischen Pack klarzumachen, wo Deutschland steht.

Video, das die Leute von „Breaking the silence“ der Lüge überführt:

Dieser Beitrag wurde unter Israel, Israel, Judentum abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s