gute-Laune-Beitrag 6

Nun dürfen wir nur noch zu zweit raus, vielleicht kommt ja ab morgen dann der Komplett-Shutdown. Jedenfalls habe ich die Zeit draußen bislang ausgiebig genossen, und sollte das nicht mehr gehen, gibts immer noch den eigenen Garten, das neue Elsternnest in der Birke und den Teich mit bunten Fischen. Mal abwarten, inwieweit die Bescheidung auf immer kleineren Raum eine Wirkung auf uns alle hat. Es macht etwas mit den Menschen, das ist sicher. Eines ist für mich jedenfalls jetzt schon klar: Unsere Gesellschaft wird nach Corona eine andere sein, und das meine ich durchaus im positivem Sinne. Es gibt viele Anzeichen für Solidarität und ein gewisses „WIR“-Gefühl, wo sonst immer nur „ICH“ war.

Natürlich gibt es auch die andere Seite, vermutlich wird die Scheidungsrate in die Höhe schießen wenn die Menschen vor ihren familiären Konflikten nicht mehr fliehen können, vielleicht gibt es aber auch in neun Monaten einen Baby-Boom 🙂  Die Klopapierliebhaber und Sagrotandiebe werden irgendwann feststellen, dass beides keine Grundbedürfnisse stillt. Angst und Panik sind schlechte Ratgeber und kehren bei so manchem Zeitgenossen auch das Übelste nach oben. Aber die Zwangsmonasterisierung wird so manch einen zur Besinnung bringen, im besten Sinne des Wortes. Es kann sehr reinigend sein, vor sich selbst nicht mehr weglaufen zu können.

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