Der Golan bei seiner Arbeit

Derzeit genieße ich es, in der Frühe hier im Golan auf einem der Vulkankegel zu sein und den ein oder anderen Sonnenaufgang zu beobachten; es ist mehr als nur ein romantisches Bild. lch kann dem Golan gewissermaßen beim Arbeiten zusehen, wie er seinen biblischen Auftrag erfüllt: Wasser zu spenden für Zion. Seine Vulkane liegen mit ihren Gipfeln alle zwischen 1000 und 1300 Metern Höhe, etwa so hoch wie der Vesuv.

Die Wolken sind etwas darüber, und mit dem Sonnenaufgang senken sich die Wolken herab, man steckt wie in weißer Watte, der Tau fällt aus und man fühlt sich wie gebadet. Wenn dieser dichte Nebel sich weiter senkt, schauen die Gipfel oben aus den Wolken wieder heraus, es bilden sich Ringwolken um die Vulkane, unten in der Ebene wabern sie noch eine zeitlang vor sich hin, bis alle Wolken dann allmächlich in Form von Wasser in der Erde verschwinden, wo es sich unterirdisch sammelt und Richung See Genezareth abfließt, um im Verlauf über viele kleinere und größere Bäche und Flüsse wieder an die Oberfläche zu kommen. Die poröse Lava kann Unmengen an Wasser speichern, und jeden Morgen gibt es Nachschub.

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Eine Antwort zu Der Golan bei seiner Arbeit

  1. Horst Klutzny schreibt:

    Henny, Fantastische Fotos, fantastischer Golan!

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