Tröstet, tröstet mein Volk … נחמו נחמו עמי יאמר אלהיכם

In diesen Tagen, da die Israeliten ihre Winterfeste begehen – die Juden das Lichterfest und die Christen Weihnachten – haben viele Israelis große Sorgen um die Zukunft ihres Landes; es geht um nicht weniger als um seine Existenz. Die stark islamisch dominierte UNO, die dieses kleine Land ein weiteres Mal mit einer Resolution drangsaliert, nimmt an, dass ein paar jüdische Häuser den Weltfrieden dauerhaft gefährden.

Die USA haben – allen israelischen Hoffnungen zum Trotz – von ihrem Vetorecht diesmal keinen Gebrauch gemacht, so dass der Weg für unabsehbare Strafmaßnahmen frei wird, falls die Israelis auf ihrem biblischen Urland weiterhin bauen. Mag diese israelische Existenzangst nun rational begründbar sein oder nicht, in den Köpfen existiert sie, und billiger Trost hilft hier nicht weiter.

Israel aber definiert sich als jüdischer Staat, und mit dem Judentum untrennbar verbunden sind die großen Verheißungen seiner Propheten.

der "Schrein des Buches" mit der Jesaja-Rolle, im Hintergrund die Knesset

der „Schrein des Buches“ mit der Jesaja-Rolle, im Hintergrund die Knesset

Nicht von ungefähr wird die Schriftrolle dieser großartigen Prophetie des Jesaja in Sichtweite des israelischen Parlaments aufbewahrt und gehütet wie der Augapfel des Staates:

Jesaja 40, 1: Tröstet, tröstet mein Volk! spricht euer Gott; redet mit Jerusalem freundlich und predigt ihr, daß ihre Dienstbarkeit ein Ende hat, denn ihre Missetat ist vergeben (…) Zion, du Freudenbotin, steig auf einen hohen Berg; Jerusalem, du Freudenbotin, erhebe deine Stimme mit Macht; erhebe sie und fürchte dich nicht! Sage den Städten Judas: Siehe, da ist euer Gott; siehe, da ist Gott der HERR! Er kommt gewaltig, und sein Arm wird herrschen.

Ausgerechnet in diese Tage hinein bricht auch in der christlichen Liturgie die Weissagung deselben Propheten:

(9, 6) Denn uns ist ein Kind geboren! Ein Sohn ist uns geschenkt! Er wird die Herrschaft übernehmen. Man nennt ihn „Wunderbarer Ratgeber“, „Starker Gott“, „Ewiger Vater“, „Friedensfürst“.

Was für die Christen vor gut 2000 Jahren Wirklichkeit wurde, spielt sich für die Juden in der Zukunft ab

(Jesaja 11) Doch aus dem Baumstumpf Isais wächst ein Reis hervor, ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bringt Frucht. Der Geist des Herrn lässt sich nieder auf ihm.

Nehmt das Licht dieses Festes und tragt es in das ganze Heilige Land hinaus, macht das Land hell wie damals den Tempel, als die Tempelmenorah gegen alle Wiedersprüchlichkeit  weiterleuchtete und die Fremdherrschaft über Judäa ein Ende fand. Bringt die Menorah nach Judäa und Samaria zurück, auch wenn der UNO das nicht gefällt. Wer will sich auflehnen gegen den Ratschluss Gottes?

(Jesaja 11, 4)  Gerechtigkeit ist der Gürtel um seine Hüften,  Treue der Gürtel um seinen Leib. Dann wohnt der Wolf beim Lamm,  der Panther liegt beim Böcklein. Kalb und Löwe weiden zusammen,  ein kleiner Knabe kann sie hüten. Kuh und Bärin freunden sich an,  ihre Jungen liegen beieinander. Der Löwe frisst Stroh wie das Rind.Der Säugling spielt vor dem Schlupfloch der Natter, das Kind streckt seine Hand in die Höhle der Schlange. Man tut nichts Böses mehr  und begeht kein Verbrechen  auf meinem ganzen heiligen Berg; denn das Land ist erfüllt von der Erkenntnis des Herrn,  so wie das Meer mit Wasser gefüllt ist. An jenem Tag wird es der Spross aus der Wurzel Isais sein, der dasteht als Zeichen für die Nationen; die Völker suchen ihn auf;  sein Wohnsitz ist prächtig.

Dieses visionäre Gemälde des Jesaja schmückt den Festssal der Knesset, DAS ist die Zukunft der Israeliten. Da wird keine UNO, kein Iran und keine USA etwas dran ändern.

Am Jisrael chai!עם ישראל חי

Knesset - Chagall

Knesset-Chagall

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